Aktuelles

Ausstellung mit interreligiösen Werken in der Alten Synagoge in Hagenow

Die Künstlerin Petra von Langsdorf ist Mitglied im Interreligiösen Frauennetzwerk Hamburg und Mitglied im Interreligiösen Dialog der Christuskirche in Hamburg-Othmarschen.


Großes Podium auf dem 101. Katholikentag in Münster
Thema: „Religionen – Fluch oder Segen?“  Friedenspotentiale der Religionen wecken

Vom 9. bis 13. Mai 2018 fand der 101. Deutsche Katholikentag in der geschichtsträchtigen Stadt Münster statt. Dort wo einst dem 30-jährigen Krieg zwischen den unterschiedlichen christlichen Konfessionen und europäischen Mächten mit dem sogenannten Westfälischen Friedensvertrag ein Ende gesetzt wurde, diskutierten erneut Theologen, Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen, Politiker und engagierte Laien leidenschaftlich über verschiedenste Glaubens- und Gesellschaftsthemen.

Auch unser Interreligiöses Frauennetzwerk war eingeladen sich vorzustellen, was deutlich zeigt, dass unsere Bemühungen der letzten Jahre nun auch tatsächlich über den Hamburger Radius hinaus wahrgenommen und wertgeschätzt werden.

Im Rahmen einer großen Podiumsdiskussion am Freitag, den 11. Mai, mit illusteren in- und ausländischen Gästen konnten wir – Brigitte Jaschke und Fatima Emari ­– unseren praxisorientierten Dialogansatz vorstellen, in einen Austausch mit den anderen Gästen der Diskussion treten und auch Fragen aus dem Publikum beantworten.

In der persönlichen Begegnung mehr über andere Glaubensrichtungen zu erfahren, mit ihnen in einen Dialog zu treten, den gegenseitigen Respekt zu vermehren und – angesichts der gegebenen Vielfalt – für ein friedliches Miteinander einzutreten, waren die zentralen Punkte, die für die Arbeit unseres Netzwerks prägend und in dieser aufgeheizten politischen Welt- und Gesellschaftslage von uns als alternativlos proklamiert wurden.

Dass wir es dabei insbesondere als Frauen schaffen uns geschwisterlich und auf Augenhöhe kollegial zu begegnen war ein beindruckender Impuls für die Anwesenden. Sowohl aus dem Publikum als auch von den Organisatoren erhielt die Arbeit des Netzwerks großen Zuspruch und Anerkennung. Die Organisatoren erklärten im Anschluss an die Veranstaltung, dass sie in nächster Zeit noch einmal auf uns zukommen würden

Bereits am Vormittag hatten wir die Gelegenheit – auf der Open-Air-Bühne des Münsteraner Rathausmarktes – die Arbeit unseres Netzwerks vorzustellen und somit für die Podiumsdiskussion am Nachmittag zu werben. Auch hier zeigte der Applaus der Zuschauer, dass Verständigung, Begegnung und Dialog zwischen den Religionen den Menschen ein tiefes Bedürfnis ist.
Text: Fatima Emari

Mehr zum Thema hier.

– Einen Zeitungsbericht der Neuen Kirchenzeitung Hamburg findet sich in den Presseberichten.

Auszug aus dem Programm:

 


 

Entpflichtung des christlichen Laurentiuskonvents in der HafenCity

Dörte Massow vom Laurentiuskonvent und Nazanin Davoudi als Vertreterin des Interreligiösen Frauennetzwerks bei den Feierlichkeiten im Ökumenischen Forum HafenCity. Foto: privat

Das geistliche Zentrum der Hamburger HafenCity, der christliche Laurentius-Konvent, wurde am 22. April entpflichtet. Mit dabei von der ersten Stunde, unsere Netzwerkfrau Dörte Massow. Das heißt jedoch nicht, dass die Arbeit im Ökumenischen Forum endet. Sie wird auch weiterhin in gewohnter Weise fortgesetzt.
Der Laurentiuskonvent hatte vor zehn Jahren seine Arbeit aufgenommen, um spirituelle Angebote in dem neuen Stadtteil HafenCity zu initiieren, zunächst in einem provisorischen Container.
2012 zogen die Mitglieder in das Ökumenische Forum in der Shanghaiallee, das von 21 christlichen Kirchen getragen wird. Dort hat das Interreligiöse Frauennetzwerk Hamburg auch vier seiner Interreligiösen Frauenbegegnungstage (2012, 2013, 2014, 2016) veranstaltet.
Mit einem Gottesdienst am Sonntag, 22. April um 14 Uhr  und einer anschließenden Feierstunde wurde der Laurentius-Konvent entpflichtet.


TERRE DES FEMMES Erklär-Film:  „Gleichberechtigt leben in Deutschland“

Im Rahmen des Kooperationsprojekts „Bildung schafft Integration“ hat TERRE DES FEMMES gemeinsam mit der IGB CE (Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie) den Erklär-Film „Gleichberechtigt leben in Deutschland“ produziert.

Der animierte Film informiert insbesondere geflüchtete Frauen (und Männer) über ihre Rechte und das Verbot von Gewalt gegen Frauen in Deutschland. Die kultursensiblen Illustrationen, die nach intensivem Austausch mit geflüchteten Frauen entstanden sind, thematisieren Häusliche Gewalt, Zwangsheirat und andere Gewaltformen gegen Frauen. Der Erklär-Film unterstreicht besonders die Möglichkeiten des selbstbestimmten und gleichberechtigten Lebens von Frauen in Deutschland. Er soll weibliche Geflüchtete dazu ermutigen, ihre Rechte wahrzunehmen im Falle von Gewalt nicht zu schweigen und sich an Polizei und Beratungsstellen zu wenden.

Seit der erfolgreichen Premiere am 06.03.2018 im Cine Star der Kulturbrauerei in Berlin steht der Erklär-Film auf YouTube unter dem Link: https://www.youtube.com/watch?v=_Lj3ylNpfYQ in deutscher, arabischer und englischer Sprache zum kostenlosen Download zur Verfügung. Der dreiminütige Film ist unter anderem in Beratungsstellen, Sprach- und Orientierungskursen, Flüchtlingsunterkünften, Schulen und Wartesälen (auch ohne Ton verständlich) einsetzbar.

Verantwortlich für den Inhalt:
TERRE DES FEMMES
Menschenrechte für die Frau e.V.
Brunnenstr. 128
13355 Berlin
E-Mail: connect@frauenrechte.de
Tel: 030/ 40 50 46 99 – 0
Internet: www.frauenrechte.de

 


Aus dem Newsletter von Radio Vatikan vom 15. April 2018: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2018-04/frauen-kirche-oekumene-frieden-juden-christen-muslime.html

Interreligiöser Dialog: Die Frau ist der Weg des Friedens

Orthodoxe Frauen in Aserbaidschan (AFP or licensors)
„Die Frau schreit im Namen Gottes, des einzigen Gottes: Legt die Waffen nieder und wählt den Weg des Dialogs.“ Das betont Lia Beltrami vom Netzwerk Frauen des Glaubens für den Frieden.

Frauen des Glaubens für den Frieden (Women of faith for peace) ist ein internationales Netzwerk jüdischer, christlicher und muslimischer Frauen in Führungspositionen aus verschiedenen Konfliktzonen der Welt. Das Friedensprojekt wurde 2009 in Trient von der Regisseurin und Schriftstellerin Lia Beltrami gegründet. 2017 erhielt die Organisation den renommierten Goldenen Löwen von Venedig für den Frieden.

Aktuell veranstalten sie gemeinsam mit dem Päpstlichen Institut für arabische und islamische Studien sowie mit dem Büro der Italienischen Bischofskonferenz für die Ökumene Tagungen in Rom. Beltrami ist von der starken Rolle der Frau überzeugt: „Die Frau ist Mediatorin, sie sorgt, beschützt, erzieht, begleitet. Diese Berufung zum Leben, die in allen Religionen präsent und manchmal noch zu stark unterdrückt ist, muss hervortreten.“

Weitere Informationen über das Netzwerk „Frauen für den Frieden“ mit Sitz in Bonn unter https://www.frauennetzwerk-fuer-frieden.de/aktuelles.html


Eine Neuerscheinung auf dem Buchmarkt ist das Interreligiöse Gebetbuch vom Kaufmann-Verlag für die Arbeit mit christlichen und muslimischen Kindern ab 4 Jahren in Kitas. Frauen aus der Blauen Moschee haben es gemeinsam mit der renomierten Kinderbuchautorin Ursel Scheffler erarbeitet. Näheres dazu auf der Seite des Verlags unter https://www.kaufmann-verlag.de/de-kaufmann/buecher/buch/Gemeinsam-beten-662996.php

Bestellt werden kann das Buch auch bei  Mahnaz Mashreghi im Islamischen Zentrum (Schöne Aussicht 36, 22085 Hamburg) unter Tel. 040/229 486 24 oder E-Mail: book@izhamburg.com


Das Interreligiöse Frauennetzwerk wurde auf der Netzwerkmeile in der Handelskammer von (v.l.) Brigitte Jaschke, Dr. Michaela Will, Eva Maria Schmitz, Susanne Barlach und Nazanin Davoudi vertreten.

Auf der Netzwerkmeile in der Handelskammer Hamburg zumThema: „Frauen im Blick – Wir gestalten die Zukunft“ am 6. März war das Interreligiöse Frauennetzwerk Hamburg mit einem Stand vertreten. Neben den interessanten Themen konnten wir eine Reihe von guten Gesprächen führen, Frauen für unser Netzwerk interessieren und bei dieser Gelegenheit auch unseren neuen Imageflyer vorstellen.

 

 


Am 27. Februar fand in der Ida Ehre Stadtteilschule in Hamburg-Harvestehude eine bemerkenswerte Schulveranstaltung zum  Internationalen Frauentag unter dem Thema:
Feminismus und Religion – das passt nicht zusammen. Oder doch?“
statt.  An dieser Veranstaltung nahmen einige unserer Netzwerkfrauen als Referentinnen, Impulsgeberinnen und Diskussionsteilnehmerinnen teil.
An diesem Abend wurde die Haltung verschiedener Religionen zu den Frauen und speziell zum Thema Feminismus beleuchtet. Brauchen wir Feminismus überhaupt noch in Zeiten von europaweiten Grundgesetzen, die die Gleichheit von Mann und Frau propagieren? Braucht der Islam den Feminismus? Was ist mit der herausragenden Stellung der Frau im Islam? Gibt es Unterdrückung von Frauen noch? Wie ist es mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau in der Katholischen Kirche? Wäre vielleicht auch mal eine Frau als Papst vorstellbar?
Es wurden Argumente geformt, gehört und eifrig diskutiert, eine sehr erfolgreiche zukunftsweisende Veranstaltung für die interreligiöse Arbeit in den Schulen. Gerne mehr davon. Wir würden immer wieder mit dabei sein.

Ein ausführlicher Bericht des Hamburger Abendblatts vom 3. März 2018 findet sich unter der Rubrik Presse.


Yun Hwa Sangha Hamburg. Foto: Dörte Massow

Unser Februar-Treffen fand das erste mal bei unseren neuen Buddhistischen Mitschwestern im Yun Hwa Sangha Hamburg statt. Wir sind dort sehr herzlich empfangen worden. Thematisch haben wir uns mit den Fotos für unser Imageflyer und anschließend im Plenum mit den Ergebnissen aus der Klausurtagung sowie mit letzten Absprachen zu der Schulveranstaltung zum  Internationalen Frauentag:
„Feminismus und Religion – das passt nicht zusammen. Oder doch?“
die am  27. Februar um 18.30 Uhr in der Ida Ehre Schule (Bogenstraße 34-36, 20144 Hamburg) stattfindet und an der einige unserer Netzwerkfrauen teilnehmen werden, beschäftigt.
Ein weiteres Thema waren Absprachen zur Teilnahme an der Netzwerkmeile 2018 des Landesfrauenrates am 6. März in  der Handelskammer Hamburg zum Thema „Frauen im Blick – Wir gestalten die Zukunft“
(Hier der Link: http://www.frauen-im-blick.de/)


Foto: Kloster Nütschau

Vom 20. bis 21. Januar trafen sich Netzwerkfrauen zu einer Klausurtagung im Kloster Nütschau in Travenbrück. In der beschaulichen Umgebung machten wir uns Gedanken über unser Netzwerk, seine Struktur und über unsere Pläne für die Zukunft. Die Tagung war sehr bereichernd und vermittelte uns entscheidende Hinweise und Handlungsrichtlinien für unsere zukünftige Arbeit. Das Netzwerk besteht nun im siebten Jahr und ist sehr gewachsen. Inzwischen gibt es 20 Netzwerkpartnerinnen, die mehr oder auch weniger häufig an den Netzwerktreffen teilnehmen. Auch die Struktur hat sich verändert: wir arbeiten gemeinsam auf den Netzwerksitzungen und es gibt seit einem Jahr unterschiedliche Arbeitsgruppen für die verschiedenen Aufgaben und Themenfelder. All das galt es zu beleuchten und Visionen und Handreichungen für die Zukunft zu entwickeln.


6. Interreligiöser Frauenbegegnungstag 2017

Am 5. November war es wieder soweit: Das Interreligiöse Frauennetzwerk Hamburg lud zum 6. Interreligiösen Frauenbegegnungstag in die Blaue Moschee an der Außenalster ein zum Thema: „Begegnung im Gebet“.
Während des Podiums und durch die Workshoparbeit näherten sich die Teilnehmerinnen auf unterschiedliche Weise dem Thema „Gebet“ und lernten so den Reichtum der vielfältigen Traditionen kennen- und wertschätzen.
Dabei ging es sowohl um die eigene Haltung zum Gebet als auch um spirituelle Aspekte.

Gespräche im Plenum und in den verschiedenen Workshops beleuchteten die zahlreichen Facetten des Betens in den Religionen – von der individuellen Ebene über die Wirkungen bis hin zu den Möglichkeiten des gemeinsamen Gebetes der verschiedenen Religionen.
Im Vorfeld des Begegnungstages gab es die Möglichkeit, an den religiösen Feiern von Muslimen, Juden, Bahaí’í und Christen teilzunehmen, um sich ein eigenes Bild von der jeweils anderen Religion machen zu können.

Anbei Eindrücke vom 6. Interreligiösen Frauenbegegnungstag in einer filmischen Dokumentation:


Dörte Massow (Auszug aus dem Rundbrief 2/2017 des Ökumenisches Forums Christlicher Frauen in Europa, Bereich Deutschland e.V.)
Weitere Berichte von der Katholischen und Evangelischen Kirchenzeitung finden Sie unter der Rubrik: „Presseberichte“.

Blumenschmuck beim Frauenbegegnungstag in der Blauen Moschee an der Außenalster. Foto: Islamisches Zentrum

 

 

 

Fatima Emari moderiert den Fishbowle zum Thema: „Was bedeutet mir das Gebet“ beim Begegnungstag. Foto: Islamisches Zentrum

 

 

 

 

 

 

Frauen beim Friedensgebet. Foto: Islamisches Zentrum Hamburg

Mit dem nachfolgenden gemeinsamen Friedensgebet endete der
6. Interreligiöse Frauenbegegnungstag in der Blauen Moschee an der Außenalster.

Friedensgebet
Mache uns zu einem Werkzeug
deines Friedens.

Gib uns den Mut, dass wir bereit sind,
uns unseren Ängsten zu stellen
und uns dennoch nach unseren Möglichkeiten
für Gerechtigkeit und Verständigung einzusetzen.

Gib uns Kraft und lass uns nicht verzagen,
wenn wir an die Kriege dieser Welt denken.

Lass uns den Menschen,
die bei uns Zuflucht suchen,
die Tür nicht verschließen.

Öffne unsere Herzen und Hände,
um ihre Leiden zu mildern.
Du bist barmherzig und gnädig,
halte uns nicht vor, wenn wir vergaßen
oder sündigten!

Gib uns Frieden
und führe uns aus der Finsternis zum Licht.

(Interreligiöses Frauennetzwerk Hamburg, November 2017)

Für das Original bitte hier anklicken!


Auszug aus der Neuen KirchenZeitung Hamburg vom 12. November 2017


NDR Studiogespräch mit Dörte Massow vom Interreligiösen Frauennetzwerk Hamburg zum 6. Interreligiösen Frauenbegegnungstag in der Blauen Moschee an der Außenalster:


Auszug aus der Evangelischen Kirchenzeitung Hamburg vom 5. November 2017

„Begegnung im Gebet“ ist das Thema des 
6. Interreligiösen Frauenbegegnungstages

am Sonntag, den 5. November von 11.30 bis 17.45 Uhr in der Blauen Moschee an der Außenalster.
Geplant ist auch diesmal wieder ein Tag voller spannender Begegnungen und neuer Erfahrungen rund um das Thema: „Gebet“.

  • Was bedeutet mir das Gebet?
  • Wie beten wir in den verschiedenen Religionen?
  • Welche Bedeutung haben die verschiedenen Gebetsformen und die unterschiedlichen Gebetshaltungen?
  • Was inspiriert uns beim Beten? Wir schreiben gemeinsam an Gebeten und machen uns Gedanken dazu, wie gemeinsames Beten möglich sein/werden kann.

Im Vorwege der Veranstaltung haben die Frauen die Möglichkeit an den religiösen Feiern der unterschiedlichen religiösen Gemeinschaften teilzunehmen.  Weitere Informationen dazu im Veranstaltungsflyer.

Interreligiöses Friedesgebet
am Vorabend des G20-Gipfels

Das Interreligiöse Forum Hamburg und die Akademie der Weltreligionen lädt am 6. Juli von 18 bis 20 Uhr zum Friedensgebet in die Universität Hamburg, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal B

Die großen Hamburger Religionsgemeinschaften beten am Vorabend des G20-Gipfels für den Frieden und laden zu einem Empfang ein.

Frieden und Gerechtigkeit sind zentrale Werte in allen Weltreligionen. Das Interreligiöse Forum Hamburg lädt dazu ein, am Vorabend des G20-Gipfels gemeinsam ein Zeichen zu setzen: Aleviten, Bahai, Buddhisten, evangelische und katholische Christen, Hindus, Juden und Muslime wollen diese Anliegen in einem Gebet aufnehmen und anschließend auf einem Empfang darüber ins Gespräch kommen.

Die Mitglieder des Interreligiösen Forums Hamburg sind von der gemeinsamen Vision geleitet, dass Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit und Weltanschauung in Hamburg friedlich miteinander leben, einander in ihrer jeweiligen religiösen Tradition achten und gemeinsam Verantwortung für das Gemeinwesen übernehmen.

Es wirken führende Vertreterinnen und Vertreter der Hamburger Religionsgemeinschaften mit, u. a. Bischöfin Kirsten Fehrs, Erzbischof Stefan Heße, Landesrabbiner Shlomo Bistritzky.

Anmeldung erbeten unter Tel. 040 – 24 85 90-0
E-Mail: info@westwerk.eu


Ausstellung: „Interreligiöser Dialog und Reformation“

Kunstwerk von Petra von Langsdorf

Die Hamburger Künstlerin Petra von Langsdorf stellt vom 3. Juni bis 5. Juli täglich von 11 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr ihre Werke zum Thema „Interreligiöser Dialog und Reformation“ in der historischen Stiftskirche von Lübz aus. Seit nunmehr 10 Jahren ziehen Abraham, Ismael und göttliche Boten als Teil der Aktion „Kunst Offen“ in die kleine Dorfkirche ein. Petra von Langsdorf malt den Dialog zwischen den Weltreligionen in allen Farben.
Denn ihr Thema ist seit vielen Jahren der Interreligiöse Dialog. Anbei ein Artikel aus der Mecklenburgischen & Pommerschen Kirchenzeitung, Ausgabe 22 vom 4. Juni 2017:

 

 

 

Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen verschiedener Religionen in der Blauen Moschee an der Außenalster

Im Nachklang auf den 1. Hamburger Frauenmarsch und die Irritationen rund um die Themen Kopftuch und Emanzipation haben die Frauen des Islamischen Zentrums spontan zu einer Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen verschiedener Religionen am  14. Mai 2017 um 15 Uhr in die Blaue Moschee an der Außenalster eingeladen um über das Thema aus Frauensicht zu diskutieren. Mit dabei auch zwei Netzwerkfrauen.

„Mein Hijab – Zeichen von Stärke und Emanzipation.
Muslimas zwischen Selbst- und Fremdbild“

war das Thema der 90-minütigen Veranstaltung, die am Tag der offenen Tür in Imam-Ali-Moschee in der Schönen Aussicht 36 viele interessierte Zuhörer fand.

Podiumsdiskussion am Tag der offenen Tür
(14. Mai 2017) in der Blauen Moschee an der Außenalster

Die Moderation hatte die Islamwissenschaftlerin Charlotte Nendza, Projektmanagerin vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Hamburg e.V.

Ein Dankeschön bekamen die Podiumsteilnehmerinnen


  • Pastorin Dr. Michaela Will (Frauenwerk des Ev.-Luth. Kirchenkreis)
    Fatemeh Alehosseini, Abiturientin
    Eva Burgdorf, Intervention e.V.
    Joanna Brühl, Studentin der Erziehungswissenschaften

Die Teilnehmerinnen kamen einmütig zu dem Schluss, dass sich das Tragen eines Kopftuches als religiöse Bekleidung – insbesondere in der westlichen Welt – durchaus ein Zeichen von Stärke und Emanzipation ist. Nur starke Frauen, die fest zu ihrem Glauben stehen, bekennen sich zum Kopftuch.

Einblicke in den Tag der offenen Tür in der Imam-Ali-Moschee bietet folgender Link auf die Internetseite der Blauen Moschee:
https://www.facebook.com/IslamimDialog/videos/1699908496705267/

Im Archiv finden Sie die ausführliche Dokumentation des 5. Interreligiösen Frauenbegegnungstages im Ökumenischen Forum HafenCity und eine Auswahl der schönsten Fotos. Anbei auch noch einmal der  Flyer zur Info.

Alle vorausgegangenen Begegnungstage lassen sich im Archiv nachlesen.
Eine große Auswahl von eindrucksvollen Fotos aus 5 Jahren sind in der Galerie zu finden.