Aktuelles

 


6. Interreligiöser Frauenbegegnungstag 2017

Am 5. November war es wieder soweit:
Das Interreligiöse Frauennetzwerk Hamburg lud zum 6. Interreligiösen Frauenbegegnungstag in die Blaue Moschee an der Außenalster ein zum Thema:
„Begegnung im Gebet“.
Während des Podiums und durch die Workshoparbeit näherten sich die Teilnehmerinnen auf unterschiedliche Weise dem Thema „Gebet“ und lernten so den Reichtum der vielfältigen Traditionen kennen- und wertschätzen.
Dabei ging es sowohl um die eigene Haltung zum Gebet als auch um spirituelle Aspekte.
Gespräche im Plenum und in den verschiedenen Workshops beleuchteten die zahlreichen Facetten des Betens in den Religionen – von der individuellen Ebene über die Wirkungen bis hin zu den Möglichkeiten des gemeinsamen Gebetes der verschiedenen Religionen.
Im Vorfeld des Begegnungstages gab es die Möglichkeit, an den religiösen Feiern von Muslimen, Juden, Bahaí’í und Christen teilzunehmen, um sich ein eigenes Bild von der jeweils anderen Religion machen zu können.

Dörte Massow (Auszug aus dem Rundbrief 2/2017 des Ökumenisches Forums Christlicher Frauen in Europa, Bereich Deutschland e.V.)

Blumenschmuck beim Frauenbegegnungstag in der Blauen Moschee an der Außenalster. Foto: Islamisches Zentrum

 

 

 

Fatima Emari moderiert den Fishbowle zum Thema: „Was bedeutet mir das Gebet“ beim Begegnungstag. Foto: Islamisches Zentrum

 

 

 

 

 

 

Frauen beim Friedensgebet. Foto: Islamisches Zentrum Hamburg

Mit dem nachfolgenden gemeinsamen Friedensgebet endete der
6. Interreligiöse Frauenbegegnungstag in der Blauen Moschee an der Außenalster.

Friedensgebet
Mache uns zu einem Werkzeug
deines Friedens.

Gib uns den Mut, dass wir bereit sind,
uns unseren Ängsten zu stellen
und uns dennoch nach unseren Möglichkeiten
für Gerechtigkeit und Verständigung einzusetzen.

Gib uns Kraft und lass uns nicht verzagen,
wenn wir an die Kriege dieser Welt denken.

Lass uns den Menschen,
die bei uns Zuflucht suchen,
die Tür nicht verschließen.

Öffne unsere Herzen und Hände,
um ihre Leiden zu mildern.
Du bist barmherzig und gnädig,
halte uns nicht vor, wenn wir vergaßen
oder sündigten!

Gib uns Frieden
und führe uns aus der Finsternis zum Licht.

(Interreligiöses Frauennetzwerk Hamburg, November 2017)

Für das Original bitte hier anklicken!


Auszug aus der Neuen KirchenZeitung Hamburg vom 12. November 2017


NDR Studiogespräch mit Dörte Massow vom Interreligiösen Frauennetzwerk Hamburg zum 6. Interreligiösen Frauenbegegnungstag in der Blauen Moschee an der Außenalster:


Auszug aus der Evangelischen Kirchenzeitung Hamburg vom 5. November 2017

„Begegnung im Gebet“ ist das Thema des 
6. Interreligiösen Frauenbegegnungstages

am Sonntag, den 5. November von 11.30 bis 17.45 Uhr in der Blauen Moschee an der Außenalster.
Geplant ist auch diesmal wieder ein Tag voller spannender Begegnungen und neuer Erfahrungen rund um das Thema: „Gebet“.

  • Was bedeutet mir das Gebet?
  • Wie beten wir in den verschiedenen Religionen?
  • Welche Bedeutung haben die verschiedenen Gebetsformen und die unterschiedlichen Gebetshaltungen?
  • Was inspiriert uns beim Beten? Wir schreiben gemeinsam an Gebeten und machen uns Gedanken dazu, wie gemeinsames Beten möglich sein/werden kann.

Im Vorwege der Veranstaltung haben die Frauen die Möglichkeit an den religiösen Feiern der unterschiedlichen religiösen Gemeinschaften teilzunehmen.  Weitere Informationen dazu im Veranstaltungsflyer.

Interreligiöses Friedesgebet
am Vorabend des G20-Gipfels

Das Interreligiöse Forum Hamburg und die Akademie der Weltreligionen lädt am 6. Juli von 18 bis 20 Uhr zum Friedensgebet in die Universität Hamburg, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal B

Die großen Hamburger Religionsgemeinschaften beten am Vorabend des G20-Gipfels für den Frieden und laden zu einem Empfang ein.

Frieden und Gerechtigkeit sind zentrale Werte in allen Weltreligionen. Das Interreligiöse Forum Hamburg lädt dazu ein, am Vorabend des G20-Gipfels gemeinsam ein Zeichen zu setzen: Aleviten, Bahai, Buddhisten, evangelische und katholische Christen, Hindus, Juden und Muslime wollen diese Anliegen in einem Gebet aufnehmen und anschließend auf einem Empfang darüber ins Gespräch kommen.

Die Mitglieder des Interreligiösen Forums Hamburg sind von der gemeinsamen Vision geleitet, dass Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit und Weltanschauung in Hamburg friedlich miteinander leben, einander in ihrer jeweiligen religiösen Tradition achten und gemeinsam Verantwortung für das Gemeinwesen übernehmen.

Es wirken führende Vertreterinnen und Vertreter der Hamburger Religionsgemeinschaften mit, u. a. Bischöfin Kirsten Fehrs, Erzbischof Stefan Heße, Landesrabbiner Shlomo Bistritzky.

Anmeldung erbeten unter Tel. 040 – 24 85 90-0
E-Mail: info@westwerk.eu


Ausstellung: „Interreligiöser Dialog und Reformation“

Kunstwerk von Petra von Langsdorf

Die Hamburger Künstlerin Petra von Langsdorf stellt vom 3. Juni bis 5. Juli täglich von 11 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr ihre Werke zum Thema „Interreligiöser Dialog und Reformation“ in der historischen Stiftskirche von Lübz aus. Seit nunmehr 10 Jahren ziehen Abraham, Ismael und göttliche Boten als Teil der Aktion „Kunst Offen“ in die kleine Dorfkirche ein. Petra von Langsdorf malt den Dialog zwischen den Weltreligionen in allen Farben.
Denn ihr Thema ist seit vielen Jahren der Interreligiöse Dialog. Anbei ein Artikel aus der Mecklenburgischen & Pommerschen Kirchenzeitung, Ausgabe 22 vom 4. Juni 2017:

 

 

 

Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen verschiedener Religionen in der Blauen Moschee an der Außenalster

Im Nachklang auf den 1. Hamburger Frauenmarsch und die Irritationen rund um die Themen Kopftuch und Emanzipation haben die Frauen des Islamischen Zentrums spontan zu einer Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen verschiedener Religionen am  14. Mai 2017 um 15 Uhr in die Blaue Moschee an der Außenalster eingeladen um über das Thema aus Frauensicht zu diskutieren. Mit dabei auch zwei Netzwerkfrauen.

„Mein Hijab – Zeichen von Stärke und Emanzipation.
Muslimas zwischen Selbst- und Fremdbild“

war das Thema der 90-minütigen Veranstaltung, die am Tag der offenen Tür in Imam-Ali-Moschee in der Schönen Aussicht 36 viele interessierte Zuhörer fand.

Podiumsdiskussion am Tag der offenen Tür
(14. Mai 2017) in der Blauen Moschee an der Außenalster

Die Moderation hatte die Islamwissenschaftlerin Charlotte Nendza, Projektmanagerin vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Hamburg e.V.

Ein Dankeschön bekamen die Podiumsteilnehmerinnen


  • Pastorin Dr. Michaela Will (Frauenwerk des Ev.-Luth. Kirchenkreis)
    Fatemeh Alehosseini, Abiturientin
    Eva Burgdorf, Intervention e.V.
    Joanna Brühl, Studentin der Erziehungswissenschaften

Die Teilnehmerinnen kamen einmütig zu dem Schluss, dass sich das Tragen eines Kopftuches als religiöse Bekleidung – insbesondere in der westlichen Welt – durchaus ein Zeichen von Stärke und Emanzipation ist. Nur starke Frauen, die fest zu ihrem Glauben stehen, bekennen sich zum Kopftuch.

Einblicke in den Tag der offenen Tür in der Imam-Ali-Moschee bietet folgender Link auf die Internetseite der Blauen Moschee:
https://www.facebook.com/IslamimDialog/videos/1699908496705267/

Im Archiv finden Sie die ausführliche Dokumentation des 5. Interreligiösen Frauenbegegnungstages im Ökumenischen Forum HafenCity und eine Auswahl der schönsten Fotos. Anbei auch noch einmal der  Flyer zur Info.

Alle vorausgegangenen Begegnungstage lassen sich im Archiv nachlesen.
Eine große Auswahl von eindrucksvollen Fotos aus 5 Jahren sind in der Galerie zu finden.