Pfingsten

Der Heilige Geist strömt auf die Jünger
Pfingsten und die Aussendung des Heiligen Geistes auf die Apostel (Hortus Deliciarum

Der Name Pfingsten kommt aus dem Griechischen: pentekoste – der Fünfzigste. Das Fest wird von Christen 50 Tage nach Ostern gefeiert und beendet den Osterfestzyklus. Da Ostern immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert wird, ist auch das Pfingstfest variabel. In diesem  Jahr wird Pfingsten am 4. und 5. Juni gefeiert. Wie alle Hochfeste hat es zwei Feiertage.

Pfingsten ist ein christliches Fest jüdischen Ursprungs. Es geht auf das jüdische Fest Schawuot zurück, welches ebenfalls 50 Tage nach Pessach gefeiert wird.

Gefeiert wird von den christlichen Gläubigen die Entsendung des Heiligen Geistes.

Die Bibel beschreibt in der Apostelgeschichte, dass die Jünger Jesu zusammen mit den Frauen nach der Himmelfahrt Jesu in Jerusalem in einem Obergemach verharrten. Am Pfingsttag, dem jüdischen Schawuot, waren sie auch beisammen „und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und sie fingen an, zu predigen in anderen Sprachen, wie der Geist ihnen eingab zu sprechen.“ (Apg 2,4)

Die Ängstlichen wurden plötzlich mutig und redeten von ihrem Glauben in aller Offenheit. Pfingsten gilt deshalb auch als Geburtstag der Kirche. Denn von diesem Tag an wurden die Taten Jesu verkündet.

Liturgie und Brauchtum zu Pfingsten sind nicht so ausgeprägt wie an den beiden anderen Hochfesten Weihnachten und Ostern.

Manche Kirchengemeinden veranstalten Pfingstgottesdienste im Freien. Oft werden am Pfingstmontag ökumenische Gottesdienste von Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen gemeinsam gefeiert. (ems)